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Gleich hinter dem Radstädter Tauern liegt das Twenger Lantschfeld, ein wunderschönes Almtal, welches im Sommer auch mit dem Tälerbus erreicht werden kann. Zu Fuß muss man ab Tweng mit 2 Gehstunden rechnen, ehe die ersten Almhütten sichtbar werden, von denen leider nur mehr zwei bewirtschaftet sind. Mitten im Tal steht eine Kapelle, die immer liebevoll von den Sennleuten geschmückt und betreut wird. Um diese Kapelle scharen sich unzählige Hütten. Etwas abseits und höher gelegen steht die Müllnerbauerhütte. Schon zu Hause richten sich die Sennleute und Altbauern vom Müllnerhof in Unternberg, Maria und Johann Fanninger, den „Almkas", um vom ersten Tag an mit diesem begehrten Produkt ausgerüstet zu sein. 8 Kühe sind täglich zu melken und etwa 25 Stück Jungvieh zu betreuen. Früher gab es hier Rangordnungen unter den Halterbuben, wobei die stärksten unter ihnen ihre Kühe auch auf die saftigsten Weiden trieben. Noch eine Bezeichnung hörten wir zum ersten Mal in dieser Gegend: „Schottnudelhund". So wurden Kinder genannt, die für die Hüterarbeit noch zu klein waren, aber doch schon der Sennerin auf die Alm mitgegeben wurden. Für das Twenger Lantschfeld sollte man sich viel Zeit nehmen und vielleicht zu dem nur ein l Gehstunde entfernten Blausee wandern, einem traumhaft schönen Bergsee. Allerdings ist dazu gute Bergausrüstung erforderlich.
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