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Auf der Fahrt von Wald im Pinzgau entlang der Gerlosbundesstraße kommt man auf Höhe des Alpengasthofs Ronach zum Ausgangs- punkt unserer Wanderung, dem Nadernachtal. Geht man den breiten, von Fichten- und Tannenwäldern begrenzten Fußweg bei der ersten Weggabelung links und hält sich anschließend immer rechts, so erreicht man ohne Anstrengung nach ca. 1 1/2 Stunden die Bacheralm, die sich im Besitz der Familie Wechselberger befindet. Von den ca. 230 ha Gesamtfläche sind 140 ha nutzbare Almweide für 28 Kühe, 75 Stück Jungvieh, 25 Schafe und 9 Pferde. Betreut wird das Vieh vom Senner Rupert Wechselberger. Die gut erhaltene, sauber gepflegte Hütte auf 1.600 m Seehöhe lädt zum Rasten und Stärken mit eigenen Naturprodukten wie Milch, Butter, Käse und Brot ein. Der Senner, auch „Bach-Ruap" genannt, ist ein weitum geschätzter Musikant und verleitet manchen Wanderer mit seiner „Musi" dazu, länger zu bleiben. Gehfreudigen kann man empfehlen, von der Hütte aus zu ausgedehn ten Touren aufzubrechen wie etwa auf das Kröndlhorn (2.444 m). Über das Nadernachjoch führt ein Weg zur Bambergerhütte, die allerdings bereits auf Tiroler Boden liegt. Auch ein Ausflug zum leicht erreichbaren Salzachursprung lohnt sich von der Bacheralm aus. Ein besonderer Tipp für kulturhistorisch Interessierte: Im Heimatmuseum Bramberg ist ein Lappenbeil zu sehen, ein Fund aus prähistorischer Zeit, der beim Umschichten eines Steinwalls vor der Bacheralm entdeckt wurde.
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