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Die Stöcklalm wird von den Altbauersleuten Johann und Cilli Sampl mit viel Liebe und Umsicht betreut. Ein eigenes kleines Kraftwerk treibt Lichtmaschine und Butterrührkübel an und ist allein schon eine Besichtigung wert.
Besonders beliebt ist bei den Almgehern die Speckjause, bei der nur Hausgemachtes kredenzt wird, sowie Butterbrot, Sauerkäs, Milch, Buttermilch und selbst gebrannter Schnaps. Die Butter auf der Stöcklalm ist tiefgelb von der Meisterwurz, die auf lungauerisch „Gleckert" oder „Moasterblotschn" heißt.
Zufahrt: Um zur Stöcklalm zu kommen, kann man über die Tauernautobahn (Ausfahrt St. Michael) auf die Katschbergpass-Höhe (1.650 m) fahren, dort nimmt man die Abzweigung rechts ins Gontal und erreicht nach ca. 5 km die Schutzhütte Almfried oder Pritzhütte. Von dort folgt man zu Fuß dem Weg zur Wengerhütte (Wegweiser) und weiter dem Steig bis zur Stöcklhütte. Die gesamte Gehzeit beträgt ca. 1 Stunde - gutes Schuhwerk ist nötig. Ausgangspunkt für die zweite Variante ist in der Gemeinde Muhr der Ortsteil Schellgaden, der auch mit dem Postbus zu erreichen ist. In Schellgaden führt hinter dem Fischteich Steiner links ein guter Almweg gemütlich in 1 1/2 Stunden auf die Stöcklalm. Von der Stöcklalm aus gibt es einen Steig zur Oagneralm und von dort weiter einen Wanderweg zur Moarhofalm. Weiters besteht die Möglichkeit den Brandriegel (2.347 m) oder das Weißwandeck (2.500 m) von der Stöcklalm aus gemütlich zu erwandern. Die Stöcklalm selbst ist ein typischer kleiner Lungauer Almweiler, der Stöcklvater und die Sennerin wissen allerhand lustige und interessante Almgeschichten zu erzählen.
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Gehzeit: Je nach Aufstieg 1 oder 1 1/2 Stunden Bewirtschaftet: Mitte Juni bis Mitte September Auskunft: Johann und Juliane Sampl, Stöcklbauer, Bergstraße 44, 5582 St. Michael, Tel. 06477/7243
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