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Über die Nationalparkgemeinde Hüttschlag fährt man mit dem Auto bis zum Karteisdörfl. Hier zweigt der Güterweg von der Landesstraße links ab. Auf diesem gut gebauten Schotterweg fährt man bis zum Schranken. Kurz davor kann man das Auto bei einer Almhütte parken. Hier beginnt nun die Fußwanderung Richtung Draugsteinalm und Draugsteintörl. Anfangs windet sich der Weg gemächlich durch den schattigen Hochwald bis hin zu den ersten Almweiden. Der nun beginnende Anstieg führt nach einiger Zeit über einen tosenden Wildbach. Hat man den Bach hinter sich gelassen, teilt sich der Weg in 2 Varianten: Die linke bedeutet einen richtigen „Kniabeiß", die rechte Variante schlängelt sich in schmalen Serpentinen bis unter die beiden Almhütten. Hier vereinen sich beide Wege zu einem steilen Wiesenanstieg bis zu den Hütten. Gute Bergschuhe sind bei dieser Wanderung von großem Vorteil! Hat man nun beide Hütten der Draugsteinalm (1.770 m) erreicht, wird man hier kulinarisch für die Strapazen des Aufstiegs mehr als entschädigt. Die beiden Sennerinnen verarbeiten die Milch zu vielerlei köstlichen Käsesorten und Butter, außerdem werden selbst gebackenes Brot sowie Schnaps und Speck aus eigener Erzeugung angeboten.
Wer eine größere Tour machen will, wandert von der Alm über das Draugsteintörl hinunter zum Tappenkarsee. Wem der gesamte Rückweg zu lange wird, der hat die Möglichkeit auf der Draugsteinalm zu übernachten. Die 240 ha große Gemeinschaftsalm gehört zwei Besitzern, dem Gsteinmannbauern Wilhelm Huttegger und dem Schrambachbauern Johann Aichhorn.
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