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Entweder vom Ortsteil Mittersill-Felben oder vom Ortsteil Mitter-sill-Klausen wandert man 10 Minuten zum Vorderreitlehenbauer. Von hier beginnt der Anstieg. In gut 2 Stunden Gehzeit gelangt man auf einem gut ausgebauten Forstweg über die Grundalm, die Oberehrenfeuchte, bis hin zur Asten-Mitteralm und zur Kastenhütte. Ist man einmal auf der Kastenhütte, hat man den Großteil des Weges hinter sich. Der Forstweg endet nun in einem schmalen, manchmal auch steilen Almweg. Durch schütteren Baumbestand steigt man nun auf diesem noch etwa eine 3/4-Stunde bergan bis zur Bräu-Hochalm. Wer noch Kondition und Lust hat, kann noch den Zwölferkogel (2.446 m) in 2 Stunden Gehzeit besteigen.
Die weitläufige Hochalm wird mit 28 Melkkühen, 100 Stück Jungvieh sowie 9 Pferden beschickt. Anfang Juni werden die Tiere auf die Alm getrieben, und zwar zuerst für ca. 12 Tage auf die Ehren-feuchtenalm. Anschließend wandert der Senner Rupert mit seiner Herde für 20 Tage auf die Asten-Mitteralm. Nach dieser Zeit bleiben Tiere, Senner und „Kiahbuam" für 6 Wochen auf der Hochalm. Hier weiden die Tiere bis auf eine Höhe von über 2.000 Metern. Nach den 6 Wochen Aufenthalt auf der Bräu-Hochalm geht es wieder für 3 Wochen hinab zur Mitteralm-Asten, anschließend bleiben Senner und Vieh die letzten Wochen im Herbst auf der Ehrenfeuchten-Grundalm. Für die „Kiahbuam" ist es oft recht mühsam, die Kühe in der hochgebirgigen Almlandschaft zu finden. Der Senner Rupert, der schon über 50 Sommer auf die Alm geht, bemerkt dazu, dass das Almleben trotz Melkmaschinen im Vergleich zu früher viel mühsamer geworden ist. Früher waren viel mehr Leute mit fixer Arbeitsaufteilung auf der Alm beschäftigt.


Gehzeit: Vom Vorderreitlehenbauer über den Forstweg ca. 3 Stunden
Bewirtschaftet: Anfang Juni bis Mitte Oktober
Auskunft: Fam. Peter Gassner, Hotel Bräurup, Kirchgasse 9, 5730 Mittersill, Tel. 065 62/6216-0 oder Fremdenverkehrsverband Mittersill, Tel. 06562/4292-0


008 Almdorf Muritzen <

021 Endscharrem - Regenbogenalm >

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