|
Von Salzburg aus kommend biegt man in der Ortsmitte von Unken rechts in die Heutal-Landesstraße ins Heutal ab. Von Lofer kommend zweigt man vor dem Umfahrungstunnel links ins Heutal ab. Nach ca. 6 km Fahrt auf dieser Straße beginnt ab der Talbrücke der Fußmarsch über einen gemächlich ansteigenden Forstweg und schöne, saftige Weiden bis hin zur Alm. Ein zweiter Weg nimmt auch vom Heutal seinen Anfang und führt über die Baureggeralm und das Lochtret bis zum Brandkaser. Diese liegt am Fuß des Sonntagshorns auf 1.500 m Seehöhe. Die Hochalm ist eine Agrargemeinschaft auf bayrischem Saalforstgebiet mit 190 ha Weidefläche. Darauf verstreut befinden sich 23 Almhütten, die nur noch teilweise bewirtschaftet werden, in 8 „Käsern" (Almhütten) wird noch Milch verarbeitet. 100 Stück Jungvieh, 60 Milchkühe und über 100 Schafe tummeln sich von Mitte Juni bis Mitte September auf dieser großflächigen Hochalm. Hungrige und durstige Wanderer werden mit Almprodukten wie Butter, Käse und Schotten, Milch und Buttermilch verköstigt. Für Gehfreudige gibt es weitere Ausflugsziele von der Hochalm auf das nahe Sonntagshorn (1.968 m), den Peitingkopf (1.721 m), auf das Hirscheck (1.885 m) und auf den Reiflingberg (1.882 m). Von Unken ausgehend bietet sich auch ein Rundwanderweg über die Hölzlalm, das Wetterkreuz und den Peitingkopf zur Unkener Hochalm und zurück über den Sonnberg nach Unken an. Von der bayrischen Seite ist der Brandkaser von Ruhpolding aus über den mittleren Kraxenbach zu erreichen, allerdings nur für geübte Berggeher.
|
|
 |
|
Gehzeit: Von der Talbrücke über die Forststraße ca. 1 1/2 Stunden, über die Baureggeralm und das Lochtret ebenfalls 1 1/2 Stunden Bewirtschaftet: Mitte Juni bis Mitte September Auskunft: Fam. Norbert Herbst, Gföll 1, 5091 Unken, Tel. 06589/4385
|
|
 |