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Die historische Montansiedlung Altböckstein ist ein einmaliges Industriedenkmal. Die Siedlung wurde 1741 errichtet, als der Höhepunkt des Gasteiner Goldrausches schon längst vorüber war und man die älteren Bergwerksanlagen und Wohnhäuser der „alten Pöck", die ursprünglich 15 Minuten taleinwärts Richtung Naßfeld lagen, aufgab. Der neue Ort wurde Böckstein genannt und entstand durch den Ankauf eines Weidebodens. Das älteste heute erhaltene Haus war das Verweserhaus aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, der heutige Pfarrhof. Die Wallfahrtskirche „Maria vom guten Rat" entstand 1766. Seit 1980 wird die gesamte Anlage restauriert. Ein Museum informiert über die Geschichte des Ortes und des Bergbaues. Die Montansiedlung Altböckstein stellt ein einzigartiges Ensemble an Betriebs-, Verwaltungs-, Wohn- und Stallgebäuden, dar. Der gesamte Komplex ist aus denkmalpflegerischer, betriebswirtschaftlicher und sozialgeschichtlicher Sicht von größter Bedeutung. Die Geschlossenheit des Ensemles und die rekonstruierte und funktionsfähige Aufbereitungsanlage machen Altböckstein zum einzigartigen montanhistorischen und industriearchäologischen Denkmal. Im Salzstadimuseum wird der Gold- und Silberbergbau im Gasteinertal thematisiert. Im Säumerstall-Museum befindet sich ein funktionierender Nachbau einer Erzaufbereitungsanlage mit Pochen, Goldmühle und Stoßherd. Besucher von Altböckstein haben auch heute noch, von Juni bis September, die Möglichkeit in der „Alten Pöck" Gold zu waschen. Der Goldwaschplatz ist mit einer Goldwäscherbrücke versehen, sodass man an beiden Ufern das Edelmetall gewinnen kann. Einzige Voraussetzung: Die Goldwäscher werden gebeten, Pinzette, festes Schuhwerk oder Gummistiefel mitzubringen. Goldwaschschüsseln werden bereitgestellt. Der Ertrag von Waschgold und Mineralien gehört den Goldwäschern. (geöffnet: Mai bis Oktober nach Anmeldung,

Information: Montanmuseum Altböckstein, Telefon: 06434/2298 oder 2447, Fax: 06443/5414, Mail: montanmuseum_boeckstein@aon.at.)


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