Rundgang
Geschichte
Sehenswertes
Mozart
Rundgang
Landesgeschichte
Salzkammergut
Bauernherbst
Reisehandbuch
Almführer
Kulinarisches
Ausflugsziele
Salzburgcams
Weltweit
Foto CD Salzburg
Fotoserver
Wetter
Horoskop
Routenplaner
Übersetzer
Medien
Immobilien
Unterhaltung
Salzburg Links
 Ausflugsziele:  Bad Gastein | Annaberg | Anif Hellbrunn | Abtenau | Bad Hofgastein | Bischofshofen | Dienten Hochkönig | Filzmoos | Großglockner | Ausflug TIPP

Die Pfarrkirche zum Heiligen Blasius ist trotz ihres gotischen Gesamtbildes eine Mischung aus verschiedenen Epochen und Stilen. Ihre bewegte Geschichte wird anhand der sehr unterschiedlichen und eigenwilligen Architektur schön veranschaulicht: Im Jahr 1191 wurde erstmals eine Kirche in Abtenau urkundlich erwähnt. Dieser Bau wird im Bereich des westlichen Teils des heutigen Seitenschiffs („Kleine Kirche") angenommen. Darunter liegt eine tonnengewölbte Krypta, die allerdings nicht mehr begehbar ist. 1313 erfolgte der Bau der im Kern noch bestehenden Hauptkirche mit Turm. Das Gewölbe und die Turmspitze stammen jedoch aus jüngerer Zeit. Die Kirche wurde der Heiligen Anna geweiht; um 1411 jedoch wird der Hl. Blasius erstmals als Kirchenpatron genannt. Während des Bauernkrieges im Jahr 1525 fällt die Kirche einem Brand zum Opfer, die Renovierungsarbeiten dauern 15 Jahre. Seit 1533 gilt die Kirche als Klosterpfarre der Benediktinerabtei St. Peter in Salzburg. 1659 wurde im östlichen Seitenschiff („Annakapelle") eine Kirchenerweiterung im barocken Stil mit einer Arkadenöffnung zum Hauptschiff unternommen. Der Hochaltar stammt aus dem Jahr 1684. In der Mittelnische erkennt man Maria mit dem Kind. Die Figur wurde aus St. Peter nach Abtenau gebracht. Flankiert wird die Madonna von den Heiligen Rupertus, Blasius und Maximilian. Im Altaraufsatz ist zwischen dem Hl. Petrus und dem Hl. Paulus ein Gnadenstuhl aus dem 17. Jahrhundert zu sehen. Das Altarbild in der Annakapelle zeigt die „Sippe Jesu": Die Heilige Anna empfiehlt den Ort Abtenau dem besonderen Schutz des Jesuskindes (vermutlich von Christoph Lederwasch aus dem Jahr 1684). Seitlich sind die Figuren der Erzmärtyrer Stephanus und Laurentius zu sehen. Die im Gewölbe des Mittelschiffs 1939 freigelegten Fresken zeigen das Salomonische Urteil sowie Werke der Barmherzigkeit (um 1540), im Orgeljoch ein Bild des König David (übermalt 1939) und Prophetenmedaillons. Ein älteres Fresko eines gotischen Sakramentshäuschens (vermutlich aus dem 15. Jahrhundert) sieht man im Altarraum. Beim Chorbogen ist außerdem das Abtenauer Jesuskind, das im Volksmund auch „s'foaste Kindl" genannt wird, besonders sehenswert. Diese Figur stammt aus dem 17. Jahrhundert.


Lammeröfen <

Seewaldsee >

Startseite | Ihr Beitrag | Impressum