|
Bischofshofen ist die älteste christliche Kulturstätte im Pongau. Im Jahr 711 wurde unter dem ersten Salzburger Bischof Rupertus ein Kleinkloster beim Maximiliansgrab gegründet (Cella Maximiliana). Zusätzlich zur Klosterkirche St. Maximilian erbaute man nach der Jahrtausendwende auch sogenannte „Leutekirchen" (Marienkirche, Frauenkirche) im frühromanischen Stil. Im Jahr 1139 wurde unter Erzbischof Konrad I. statt des ursprünglichen Klosters ein Augustinerchorherrenstift eingerichtet. Der jetzige gotische Bau wurde unter Bischof Silvester Pflieger zwischen 1438 und 1453 errichtet. Der Erbauer wünschte sich die Beisetzung im linken Querarm der Kirche. Sein Begleiter, Pfarrer Andreas Moser, erbaute die seit dem 11. Jahrhundert bestehende Marienkirche neu - diesmal mit 63 Meter hohem Spitzturm. Die drei Kirchen liegen nahe beieinander in einer Ost-West-Linie. Ihre Türme prägen auch heute noch das Ortsbild von Bischofshofen. Die Kirchengrabungen in den Jahren 1998 und 1999 haben die Grundmauern der Vorläuferkirchen zutage gefördert. Im Mai 1999 begann die Renovierung der Pfarrkirche, bei der auch alle Nebenräume neu gestaltet wurden: Altsakristei, Neusakristei, Kirchengang. Die alte Mesnerwohnung dient heute als Galerie für Sakrale Kunst. Bis zum großen Pfarrjubiläum 2011 stehen noch etliche Arbeiten an: Innenfärbelung, Absenken des Kirchenplatzes u.a.
(Information: Tourismusverband Bischofshofen, Salzburger Straße 1, 5500 Bischofshofen, Telefon: 06462/2471, Mail: info.bischofshofen@sbg.at, Internet: www. tiscover. at/bischofshofen)
|
|
 |