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Filzmoos ist ein beliebter Wallfahrtsort. Die Legende erzählt, dass zu der Zeit, als Filzmoos noch reines Almgebiet war, zwei Hirten ein Glöcklein läuten hörten und dort, wo heute die 1820 erbaute Ursprungskapelle steht, ein geschnitztes Jesukind fanden, das läutete und die Schwurfinger hob. Dieses Jesukind sei von den Hirten nach Altenmarkt gebracht worden, über Nacht aber von selbst wieder zu seinem Standplatz in Filzmoos zurückgekehrt. Nach Errichtung der Ursprungskapelle wurde das Gnadenbild in der Kirche aufgestellt. Dem „Filzmooser Kindl" werden Krankenheilungen und Errettung aus Nöten zugeschrieben. Die erste urkundliche Erwähnung einer Wallfahrt nach Filzmoos stammt aus dem Jahr 1507. Auch heute kommen noch zahlreiche Pilger aus Nah und Fern, um das berühmte „Filzmooser Kindl" zu besuchen und hier Kraft zu tanken. In der gotischen Kirche, die den Heiligen Petrus und Paulus geweiht ist, sind gotische Fresken erhalten. Die von einem Strahlenkranz umgebene gotische Statue des Jesuskindes stammt ebenfalls aus dem 15. Jahrhundert.
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