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Die Großglockner-Hochalpenstraße zählt nach dem Tiergarten und dem Schloss Schönbrunn zur meistbesuchten Touristenattraktion Österreichs. Die zwischen 1930 und 1935 erbaute Straße ist ein wahres Erlebnis, führt sie doch durch die prachtvolle Natur des Nationalparks Hohe Tauern bis hin zum Großglockner, dem mit 3798 Metern höchsten Berg Österreichs. Die Fahrt gleicht einer Reise zur Arktis: man durchreist alle Vegetationszonen, von Getreidefeldern, über Wiesen, Wälder und Fels bis hin zum ewigen Eis. Auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe kann man Murmeltiere und mit ein wenig Glück auch die imposanten Steinböcke beobachten. Am Fuß des Großglockners endet die beschauliche Tour: das Glanzstück der Hochalpenstraße ist erreicht, neben dem mächtigsten Berg Österreichs ist dies auch einer der längsten Gletscher des Landes: die Pasterze. Entlang der Glocknerstraße geben zahlreiche Schaupulte, sechs Lehrwege und zwei Informationszentren interessante Auskunft über Natur und Umwelt, gemütliche Berghütten laden zum Rasten und Jausnen ein. Die Strecke der Hochalpenstraße besteht aus drei Teilen: 1) Nationalparkstraße von Brück im Salzachtal durch das Fuscher Tal (Fusch, Ferleiten) über das Fuscher Törl (2404 m) und das Hochtor (2504 m, mit 311m langem Tunnel) zum Guttal und nach Heiligenblut im Mölltal/ Kärnten (47,8 km lang), mit den Abzweigungen: 2) vom Fuscher Törl auf die Edelweißspitze (2572 m; 1,6 km lang) und 3) Gletscherstraße vom Guttal auf die Franz-Josefs-Höhe (2362 m; 8 km lang). Die Großglockner-Hochalpenstraße ist eine Mautstraße und für gewöhnlich von Mai bis November befahrbar. Die frühen Morgenstunden eignen sich besonders für einen Ausflug, da noch nicht allzu viele Fahrzeuge unterwegs sind. Von der Edelweißspitze, dem höchsten Punkt der Glocknerstraße auf 2571 Höhenmeter, hat man vom Aussichtsturm bei klarer Sicht einen traumhaften Blick auf 37 Dreitausender und 19 Gletscherfelder!

(Informationen: Kasse Ferleiten, Telefon: 06546/ 650; Kasse Heiligenblut, Telefon: 04824/2212, Internet: www.grossglockner.com)


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